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SONGTEXTE
- Brief im Juni
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Es ist kalt - für Juni. Bitter kalt.
Was daran liegen mag, dass Du nicht da bist. Lange schon nicht mehr – so lange, dass man meinen könnte, es hätte Dich nie gegeben. Aber es gibt Dich – irgendwo.
Eine Zeitlang hatte ich geglaubt, Dich noch in Deinen Briefen und Mails zu finden. Sie kamen sporadisch als Antwort auf meine gesandten Schwüre und Bekenntnisse und ich war für Augenblicke dann so glücklich, so himmelhoch ...
Irgendwann merkte ich, dass Deine Briefe nichts weiter mehr waren als leere Hülsen. Bestenfalls gefüllt von Freundlichkeit. Nicht Antwort waren sie sondern Fragen, die sich vor mir türmten. Die meinen Kopf lähmten und mein Herz ...
Ich bin weggezogen dann. Raus aus der Stadt – raus aus Deinem Leben – raus aus mir selbst sogar. Die Frauen sind schön überall. Was brauche ich Dich? Was brauch’ ich schon noch von Dir? Manches hab’ ich doch mitgenommen. Ein paar Kleinigkeiten nur – Dinge, die Du mir brachtest, wenn wir uns wiederfanden nach längerer Zeit der Trennung. Ich definierte als „Längere Zeit“ damals alles von mehr als 20 Minuten. Geschenke, viel zu kostbar, sie wegzuwerfen – viel zu schön, sie einfach nur in einer Kiste aufzubewahren bis meine Kinder eines Tages danach fragen würden: „Papa, was hast Du da in der kleinen Kiste?“ Und behutsam müsste ich sie öffnen und zeigen all die kleinen sonderlichen Stücke. Und während die Kinder staunend all das sähen, sähe ich ... nichts als Dich. Es ist kalt – für Juni.
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SONGTEXTE
- Durchs Labyrinth
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M: Böhme/Drechsler T: Eisbrenner
Und wieder sitz ich da Du hältst meine Hand Ich starre wie gebannt zur Wand Dass ich am Ende war Hast Du gleich erkannt Und bist nicht fortgerannt
Gestoßen und getreten Stoß und trete ich Wer ist mir Freund wer Feind Wer hüllt sich ein vor mir Wer zeigt sein Gesicht Wer sagt mir wirklich was er meint
Treiben wie ein weißes Blatt im Wind Und ich spiele noch wie ein unbedarftes Kind Und ich fühle mich viel zu oft noch nackt und blind Auf der Suche nach dem Weg durch das Labyrinth
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SONGTEXTE
- Fuß ohne Schuh
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Komm doch nur einmal den Gang noch entlang auf mich zu Fahr noch einmal mit der Hand so fatal durch Dein Haar Schick Deinen Blick noch einmal bis zu mir und hol' Dir dafür meinen zurück Streif mich nochmal unter'm Tisch mit dem Fuß ohne Schuh Frag mich nochmal all die Fragen, die ich nicht mehr weiß Denk in Dein Weinglas noch einmal hinein was Du willst Bring mit Geschick mich noch einmal zurück aus dem Leben von eben ins Glück Sag mir Du magst es nochmal aber sag nicht den Preis.
m:Drechsler/Eisbrenner t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Gras
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Bei jedem Schritt trete ich das Gras nieder. Aber wenn ich etwas verweile Kann ich sehen, wie es sich hinter mir Wieder aufrichtet. Ich will stark sein Wie Gras. Stark sein Wie Gras.
m: Lürig t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Schnee soll fallen
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Wir erkennen die Zeichen vor der Zeit / Bei jedem Blick zurück / Den Gang der Dinge / Den macht uns keiner weis. / Wir sind zu jeder Rebellion bereit / Doch für den Augenblick / Nichts als müde Motoren / zu befürchtender Verschleiß. Der erste Schnee soll fallen! So wie damals. Wo wir Kinder war'n. Zauberkraft komm wieder nach den Jahr'n! Der erste Schnee soll fallen! Märchenland liegt bloß ein Lachen weit. In uns allen zurück zur Kinderzeit! Ersehnte Ordnung gegen hartes Geld / Teuer erlogener Glanz / Oh große Titanic, / Synonym für unsere Welt. / Als Gegenstimme nie mitgezählt / Protegierte Ignoranz / Späte Bestürzung und Panik / Die Garantie verfällt Der erste Schnee soll fallen! So wie damals. Wo wir Kinder war'n. Zauberkraft komm wieder nach den Jahr'n! Der erste Schnee soll fallen! Märchenland liegt bloß ein Lachen weit. In uns allen zurück zur Kinderzeit! Der erste Schnee soll fallen! So wie damals. Wo wir Kinder war'n Zauberkraft komm wieder nach den Jahr'n! Der erste Schnee soll fallen! Märchenland liegt bloß ein Lachen weit In uns allen zurück zur Kinderzeit!
m: Drechsler/Eisbrenner t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Wir folgen dem Wind
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Hinter dem Nordlicht kannst Du mich finden Ist längst nicht so weit, wie Du vielleicht meinst Schau auf die Zeichen, die Sterne steh'n gut Folge dem Mond Lass Dich leiten durch endlose Weiten Wo nur die Stille wohnt Und dann lass uns verschwinden Es gibt doch nichts, was Dich hält Keiner soll uns je finden Bis zum Ende der Welt Will ich Dich bringen Unter'm Mond soll mein Lied für Dich klingen Wölfin und Wolf wie wir sind, komm Wir folgen dem Wind Hinter den Stürmen sollst Du mich wissen Komm über die Klippen, ich warte im Tal Alles was schwerwiegend schien auf dem Weg Bis hierher Spült ein reißender Fluss doch am Schluss Mit sich ins Meer Und dann lass uns verschwinden Es gibt doch nichts, was Dich hält Keiner soll uns je finden Bis zum Ende der Welt Will ich Dich bringen Unter'm Mond soll mein Lied für Dich klingen Wölfin und Wolf wie wir sind, komm Wir folgen dem Wind Mit Dir teil ich gern mein umkämpftes Revier Komm zu mir, komm zu mir Und dann lass uns verschwinden...
m: Lürig t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Tief in mir
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Willst Du mit mir Hand in Hand geh´n Bitte sag nicht gleich Ja oder Nein Es ist nicht immer leicht zu versteh'n Dass ich meine alleine zu sein Meinen Briefkasten krieg ich nie leer Meinen Kopf wohl dafür um so mehr Aber einmal zu weinen sehr Erst tief in mir drin Siehst Du das was ich wirklich bin Erst tief in mir drin Siehst Du das was ich bin
Sieh mich an, sieh mich so wie ich bin Den Erfolg denk Dir weg und das Geld Alles ging wie von selbst bis dahin Wo sie anfing für mich die Welt Wie ein Wilder die alten Bilder verbrannt Aber dann fühlte ich mich allein Ich stand immer nur Rücken zur Wand Doch die Wand hielt nicht stand, stürzte ein.
Erst tief in mir drin Siehst Du das was ich wirklich bin Erst tief in mir drin Siehst Du das was ich bin
m: Böhme t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Rosenrot im Mond
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Kleines Rosenrot im Mond Schönheit unter fahlem Licht Noch vom großen Sturm verschont Und die Kälte brach Dich nicht. Schwerer Regen fiel an Dir vorbei, fiel auf´s Meer. Kann schon sein, der kommt nie mehr wieder her Und Du wächst in Ruh. Dornenlos. Wirst Du groß. Kleines Rosenrot im Mond Schönheit unter fahlem Licht Der Tag hat sich gelohnt. Aber was kann morgen sein? Kannst Du alle Stürme überstehn? Die komm´und geh´n? Wirst noch seh´n wie die Strene manchmal steh´n. Ach Du, lach nur zu. Kleines Rosenrot im Mond. Zartes Rosenrot im Mond Kleines Glück bei sanftem Wind Kleines Rosenrot im Mond Lach nur zu ... Du Kind m:Drechsler/Eisbrenner t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Fragile Zerbrechlich
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Und wiedermal treffen sich Fleisch und Stahl Nur langsam trocknet Blut Die Welt erstickt fast jedesmal Ein Regen fällt - spült alles mit sich fort doch etwas in uns bleibt verdorrt. Das letzte was uns niederschlug war scheinbar noch nicht Grund genug für uns das Leben zu versteh´n und die Vergangenheit. Sind nicht Gewalt und der jahrhundertalte Streit Beweis genug für unsere Zerbrechlichkeit. Regen Regen fällt und fällt wie Tränen auf die Welt wie Tränen auf die Welt Regen will erklär´n wie blind und zerbrechlich wir sind.
Engl.Originaltext und KOMP: STING deutscher Text: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Heut ruht der See
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Bin ich eben heute früh alleine Hab hundert Gründe, dennoch froh zu sein Über mir liegt kein einziges Haar mehr von Dir nicht Dein Bein. Über mir liegt kein einziges Haar mehr von Dir nicht Dein Bein.
Mach ich mir mein Frühstück halt allein Hab reichlich Zeit, das Bad war ja heut' frei Hab für zwei Tisch gedeckt, doch heut krieg' ich Dein‘ Sekt und Dein Ei. Hab für zwei Tisch gedeckt, doch heut krieg' ich Dein‘ Sekt und Dein Ei.
Heut' ruht der See still
Kein Sturm beim Kaffee, Will Dein Kleid nicht, Dein' Hals, Deinen Bauch.
Heute summt Dein Mund nicht diese Lieder Gar nichts räum' ich Dir mehr hinterher Kein Verkehr mehr im Schrank, wenn auch jetzt wieder Platz dafür wär'.
Wenn ich will, küss ich sogar das Foto Auf dem Du nur den Sonnenhut an hast Lass mich zehnmal allein, lässt mich kalt auch wenn Dir das nicht passt. Lass mich zehnmal allein, lässt mich kalt auch wenn Dir das nicht passt.
Heut' ruht der See still
Nicht Dein Dekolleté Will Dei'n Blick nicht Dein Haar, Deinen Mund. Bin ich eben heute früh alleine Die Luft hängt ja noch voll von Deinem Duft Was mir fehlt ist Dein Hund, der mich schwanzwedelnd kneift oder bufft. Was mir fehlt ist Dein Hund, der mich schwanzwedelnd kneift oder bufft.
m: Morgenstern t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Magier
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Woher kommt Deine Traurigkeit hab ich leise gefragt. Beinahe gewünscht, Du würdest losschrei'n, doch nichts hast Du gesagt. Eigentlich weiß ich ja bescheid wollt' doch nur, dass Du sprichst. Die schlimmsten Härten der Zeit sind nicht wert, dass Du lautlos dran zerbrichst.
Kann ich etwas tun? Für Dich lern' ich gern zu zaubern. Welcher Stern soll falln durchs All? Schreib mir Deinen Wunschbrief Und Es soll ein Wind weh'n, ein Wind weh'n Vergessen, Verzeih'n Tief zieh auf und Zieh vorbei Es soll ein Wind weh'n, ein Wind weh'n Nichts sei wie es sei.
Seelenlose Strategien Bis der Ausverkauf droht Wenn nur noch Geld zu verdienen zählt verdienen zählt Ist die Welt doch wohl in Not. Du hast Zorn in den Augen, Kleines Doch auch irgendwie Angst Wohin sind Würde und Geborgenheit Wer gibt, was Du verlangst?
Kann ich etwas tun? Für Dich beschwör' ich gern die Geister. Sag mir, wer verschwinden soll. Schwarze Liste, Voll? Es soll ein Wind weh'n, ein Wind weh'n Vergessen, Verzeih'n Tief zieh auf und Zieh vorbei Es soll ein Wind weh'n, ein Wind weh'n Nichts sei wie es sei. Kann ich etwas tun? Für Dich werd' ich die Trommeln schlagen. Blitz und Donner steh'n bereit. Zielvorgabe ! Und Es soll ein Wind weh'n, ein Wind weh'n Vergessen, Verzeih'n....
m: Lauschus t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Sha la la
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Wieder prallt der Regen gegen Schaufensterscheiben Ich trau’ mich nicht nach draußen und bau mich auf zu bleiben Bis es aufhört Wird ein Weilchen dauern bis die Wolken weiterzieh’n Die Autos rauschen wie das Meer - mitten in Berlin Eh es aufhört Ich habe keine Eile, beinahe zuviel Zeit Da seh’ ich in der Einkaufsmeile sie in diesem Kleid Wie das anturnt Ich denk, für die würd’ ich Marmor, Stein und Eisen biegen Ich glaub’ ich würde sogar für sie die Kinder kriegen Mit der würde ich jedes Derby gewinnen Wir würden jeden kleinen Tag mit ‘nem Feuerwerk beginnen.
Sha la la la lalala
Ihre Schuhe in der einen Hand, and’re Hand den Schirm Denke noch, die kenn ich doch. Mensch, kann man sich so irr’n? Soll ich mal hingeh’n? Das nasse Kleid am Leib, jetzt krieg ich’s endlich mit Die runden Formen hier vor mir gehören Kati Witt Ich kann nicht wegseh’n. Ich denk, für die würd’ ich Marmor, Stein und Eisen biegen Ich glaub’ ich würde sogar für sie die Kinder kriegen Ich könnt’ mir zehnmal tollere Sachen als Mc Gyver ausdenken Würde sie einmal nur mir ihr Lachen schenken.
Sha la la la lalala
Ich habe natürlich nichts gesagt und sie ist vorbeigegang’ Mir fehlte die Geistesgegenwart und der Himmel half mir auch nicht Blieb verhangen Sha la la la lalala
m: Drechsler/Eisbrenner t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Wovoka (Geistertanz)
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1888 hatte Wovoka, der Friedensprophet der Paviotso (Unterstamm der Ute-Indianer) eine Vision. Danach verkündete er in den Jahren bis 1891, man könne durch Tanz und Gebet den weißen Mann zurückdrängen. Die Haut der Erde würde sich wie ein Teppich aufrollen und die Welt der Weißen mit sich reißen. Darunter würde das Land der Indianer neu erstehen. Die Wälder wären wieder grün, die Flüsse sauber und Millionen Büffel zögen wieder ihre Pfade über die Weiten der Prärie. Sogar die großen Führer der indianischen Nationen würden wieder unter ihresgleichen leben.... Die Geistertanzbewegung wurde 1891 von den Weißen blutig niedergeschlagen und endete mit der Ermordung des großen heiligen Mannes der Hunkpapa-Sioux, Sitting Bull (Tatanka Yotanka). Heute , die Wälder sind gerodet, die Flüsse und Meere verseucht, bestimmen Naturkatastrophen bereits unser tägliches Denken. Stürme, Beben und Fluten vernichten vielerorts die hergestellte weiße Ordnung überall auf der Welt. Schon sind wir bemüht, Wälder neu zu pflanzen, den Flüssen ihren alten Lauf zurückzugeben und nach dem Wissen alten Naturvölker zu fragen. Die Prophezeiung Wovokas beginnt sich zu erfüllen...
Tanzen wir, es ist noch Tag Jeder Schritt ein Trommelschlag Den der Puls des Lebens uns diktiert. Lange warst Du eher stumm Steif nach außen, innen krumm Endlich strahlt Dein Lachen ungeniert.
Bei allem was Dir heilig ist Um alles was Du gern vergißt Du weißt es heißt: In allem ist ein Lied Tanz für die Erinnerung Tanz für die Verschlimmerung Des Schlimmsten das man noch nicht deutlich sieht
Tanzen wir, es braucht ein Beben Laß uns mehr als überleben Gib mir fünf und einen Schmetterling Gib mir Flutlicht, tanz mir Sturm Zeig mir einen Regenwurm Der, wenn er durch Scheiße kriecht, nicht stinkt.
Geistertanz für die gehängten Philosophen, die bedrängten Wer raubt uns den Verstand für die Beschränkten? Du und ich im Kuckucksnest Kannst Du fliegen? Halt mich fest Ist das hier das Leben, oder'n Test?
Wir kenn' die Bilder der missbildeten Babies durch Chemie Wir kenn' die Villen der Millionäre durch die Industrie Wir pflegen höchstens uns're Schlachtenordnung - keinen Freundeskreis Wir könn' Musik nicht mehr ertragen ohne schräge Töne Ungeheuerliches sagen, nur nicht mehr das Schöne Wir haben zu genau verstanden: Alles hat sein' Preis
Der Tanz der Tänze darf nicht mehr warten Es gibt keine Grenze zum wilden Garten Städte und Paläste werd'n zerfallen Die Reaktoren stillgelegt Straßen, die nur Wind noch fegt Und Gras wird ewig wachsen über allem
m: Gogow t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Alte Lieder
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Denk Dir auf einer Parkbank Einen den ganzen Tag lang Fern von dem Lärm von heute Sieht er traurig aus. Längst geht der Tag zur Neige Denkst Du ihm eine Geige Schenkst Du ihm eine Reise Eine leise.
Alte Lieder Nehmen die Jahre und Geben die Haare ihm wieder, Weißt Du Dein Kleid noch, Ich riß es Dir einfach vom Leib.
Denk Dir in einem Zimmer Fernweh im Fersehflimmer Beinah schon aufgegeben Ihr Leben. Denk ihr die Nacht und Stille, Schenk ihr das Lied der Grille, Soll'n doch die Sterne schimmern Sie erinnern.
Alte Lieder Graue Gestalten erhalten Ein buntes Gefieder. Weißt Du noch damals, Ich fraß Dir die Rosen vom Bauch. Alte Lieder Dein alter Kater wird wieder zum tapsigen Tiger. Und schon übermorgen kann Heute ein Vorgestern sein.
Denk Dich auf eine Straße Weis scheint der Mond, der blasse Bist einfach mit Deinen Wunden Verschwunden.
Doch alte Lieder Finden Dich unverhofft Immer und überall wieder. Reißen Dich raus oder Holen Dich einfach zurück. Weißt Du nicht mehr, Wie Du manchmal geheult hast vor Glück. Alte Lieder Finden Dich unverhofft Immer und überall wieder Reißen Dich raus oder Holen Dich einfach zurück Weißt Du die Nacht noch, Da hattest Du auch diesen Blick.
La, la, La ,la...
m: Morgenstern t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Wenn ich mit dem Teufel tanze
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Der Himmel glänzt wie ein Kristall Dieser Nachtwind scharf und kalt Mutters Märchen stell'n mir nach Dunkle Gestalten werden wach Tausend brüllende Gesichter Zieh'n den Weg entlang zum Fluss Die fremde Spur im Schein der Lichter Gleicht einem Pferdefuß Wenn ich mit dem Teufel tanze Wenn die Hölle brennt in mir Sei nicht taub dann sei nicht blind Alles in mir ruft nach Dir Hinter zugehängten Fenstern Stier'n mich offene Münder an Leise wispernd, leise flüsternd Folgt mir der Gespensterclan Mysterium der Einsamkeit Ohne Dich quält mich die Zeit Weißer Rauch zieht durch die Luft Eine Turmuhr ruft.
m: Böhme/Drechsler t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Song
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Wenn Du Dich wiederfindest in den Schluchten der Ratlosigkeit Wenn Dein Weg in die Tiefe führt und kein Licht Dir scheint Wenn alle Brücken unter Feuer steh'n und das Flussbett Deiner Kraft ist leer Wenn Du Dir eingestehst, es gibt kein Zurück mehr Dann lass mich Deine Welt berühr'n. Lass mich Dich verführ'n. Ich wird versuchen, Dich zu retten Ein paar Wogen Dir zu glätten. Das klingt manchmal so leer Doch ich möchte immer mehr Dein Diener sein.
m: Böhme/Drechsler t: Eisbrenner
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SONGTEXTE
- Der Gedanke
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Musik: José Miguel Marquez Text: Tino Eisbrenner (nach einer Idee von Pablo Neruda) Es werden noch tausend Zeiten Und hunderte Schlachten vergehen. Stürme in alle Weiten Den Rest der Paläste verwehen. Es wird wohl noch tausendmal Blutige Reden hallen. Dass kein Gedanke bleibt An Dein Blut in allem. Es werden noch hunderte Bücher Falsche Geschichte erlügen Tausend gedungene Kriecher Einfache Leute betrügen Hunderte von Bürokraten Über die Künste richten Kalt agierende Soldaten Lebensart vernichten. Tausendmal sollen Fanfaren Von ihren Siegen künden Dort wo wir gestern waren Scheint nicht der Ort, uns zu finden. Wenn ein Gedanke bleibt Hat es Dich doch gegeben Selbst wenn's die Geschichte nie schreibt Wirst Du in allem hier leben.
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SONGTEXTE
- LUCHIN
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Hab Dir schon erzählt von ihm. Zarte Händchen blau gefroren Spielt im Straßenstaub Luchin Wer nur hat ihn dort verloren? Spielt mit einem Ball aus Lumpen Einer Katze, einem Hund Und ein Pferd sieht ihnen zu. Luchin hat verlernt zu weinen Singt ihm keiner leise Lieder Wischt nicht seinen Po dem Kleinen Niemand kehrt am Abend wieder. Nur zu seinem Ball aus Lumpen Kommt die Katze mit dem Hund Und das Pferd sieht ihnen zu. Glück zu haben heißt für ihn Diesen Tag zu überleben Eines Tages will Luchin Wie ein Vöglein sich erheben Buntes Federkleid aus Lumpen Bunt sind Katze auch und Hund Weißes Flügelpferd dazu. Vielleicht träumst Du von Luchin Viele gibt es, wie den Kleinen Finde einen so wie ihn, Schenk ihm wieder Mut, zu weinen. Spielt zusammen mit dem Ball Mit der Katze und dem Hund Das wird auch dem Pferd gefallen.
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SONGTEXTE
- Wenn und Aber
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Wovon träumst Du so beim leben? Wovon lebst Du, wenn Du träumst? Was bekommst Du so beim Geben? Wen gewinnst Du und versäumst? Mit wem sprichst Du so im Schweigen? Was verschweigst Du, wenn Du sprichst? Was verdreht sich so im Zeigen? Welche Zeiger drehen sich für Dich? Du Wir kennen die Wenn und Aber Du Bringst das Leben zum Fliegen. Wen erkennst Du schon im Lachen? Wann verlachst Du, was Du kennst ? Wie ergibst Du Dich den Drachen? Wann ergibt sich, daß Du kämpfst? Du Wir kennen die Wenn und Aber Du Bringst das Leben zum Fliegen. Hast Du Freunde, die was wert sind Bei den Werten, die Dich freuen? Hast Du Schüler, die gelehrt sind Hast Du Lehrer, die bereuen? Du Wir kennen die Wenn und Aber….
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SONGTEXTE
- Te adore
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Dein Ohr, Dein Haar Hör'n mich all die leisen Dinge weinen Oh, wie oft hab ich geübt, sie auch zu meinen. Dein Blick in mich Kann die Dinge seh'n, die uns vereinen Oh, vielleicht sind sie ja diesmal, was sie scheinen. Dein Ohr, Dein Haar Hör'n mich all die leisen Verse klagen Oh, wie oft hab ich vermieden, sie zu sagen Dein Blick in mich Sieht auf etwas, das da nie gewesen Oh, vielleicht bin ich Dein Buch und Du willst lesen.
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SONGTEXTE
- Berge von Gründen
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Sei so gut und frag nicht Wofür mein Herz noch schlägt Es fällt schwer genug, einzusehen Dass nichts davon mich trägt Bin müde, immer nur am Rand zu steh'n, denn Dafür gibt es Berge von Gründen Dies ist Dein Land Hier warst Du Kind Beim ersten Blick vom Tellerrand Drehte sich der Wind Das halbe Volk im freien Fall Nicht schwindelfrei doch blind Geschluckt, nicht mehr es selbst zu sein, denn Dafür gab es Berge von Gründen. Zählt nur, wo man herkommt Oder mehr, wohin man will Ich hab viel erfahren in meinen zwei Leben Doch ich halte still Wissen kommt auf leisen Sohlen Dummheit mit Gebrüll Habe leider versäumt, dämlich zu bleiben und auch Dafür gibt es Berge von Gründen Kannst Du fliegen? Kann Dein Traum die Schwermut noch besiegen? Bist Du einsam? Wer und was stirbt mit Dir gemeinsam? Wer singt Deinen Namen?! Sei so gut und frag nicht Wofür die Welt sich dreht Mich quält die Angst des Samurai, Der nicht weiß, wo Feind jetzt steht. Die Lämmer treiben den Wolf zur Schur Geh'n selbst im Wolfspelz nur. Der Philosoph nimmt dankend Gift, denn Dafür gibt es Berge von Gründen. Kannst Du siegen? Kann Dein Traum das Leben überfliegen? Bist Du einsam? Oder wer geht mit Dir gemeinsam? Wo verklingt Dein Name?! Kannst Du fliegen, alles überfliegend siegen Kannst Du fliegen? Fliegen.
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SONGTEXTE
- Nu' bello Cardillo
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Großer Freund, kleiner Vogel Cardillo Der Du einz'ger Gefährte mir bist Viel zu lang schon gegangen seit Rio. Viel zu oft ihre Küsse vermisst. Meine Füße sind müde vom Gehen, Meine Augen verlieren den Verstand. Ach, ich wird sie wohl nie wieder sehen. Bin zu weit um mein Leben gerannt. Aber Du, kleiner Vogel, kannst fliegen. Flieg noch einmal zurück bis zu ihr. Wirst statt meiner die Stürme besiegen. Nimm mein letztes Stück Brot hin dafür. Wenn Du kommst und sie schläft, laß sie träumen. Streif nur einmal für mich ihr Gesicht. Ihren Duft bring zu mir aus den Räumen Aber schwöre, Du störest sie nicht. Oder triffst Du sie stehend am Fenster Und sie weint in die Ferne hinaus. Sing ein Lied ihr, vertreib die Gespenster Und leg ihr diese Rose vor's Haus. Siehst Du froh in den Wiesen sie wandern, Lach ihr zu, ich ertrage den Schmerz. Aber liegt sie dort mit einem Ander'n, Hier mein Messer, dann bring mir ihr Herz.
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SONGTEXTE
- El Dorado Song
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Ich komme aus den Zuckerbergen Durch die Erbeerwiesen Ich wandere durch das Land Wo Milch und Honig fließen Und ich kann zaubern, Wenn Du mal für mich lachst Den Wagen ziehen meine Katze Und ein lila Bär Der lief uns zu, wir fragten nicht Wo kommst Du Bär wohl her. Ja ich kann zaubern, Wenn Du jetzt nicht erwachst. Die sieben Meere abgefahren Kam ich hier an Land Um Halt zu finden greift man oft Auch nach der kleinsten Hand Dich treibt das Abenteuer Und Du heuerst an bei mir Ich ordne uns die Sterne neu Und dann fliegen wir. Der Wind erzählt Geschichten Und die Sonne küsst den Mond Entgegen den Berichten Dass sich Müßiggang nicht lohnt Sieht man uns plaudern. Schön, wie Du das machst. Ein Goldschatz, der nicht glänzen will Zu viel Indianerblut Die Grenze übertrittst Du nicht Dich hindert stille Wut. Und El Dorado ist nicht weit Es liegt vor Deiner Tür Die Träume, die Du borgen wolltest Wohnen längst in Dir Ich komme aus den Zuckerbergen Durch die Erdbeerwiesen Fand Freunde unter grauen Zwergen Und unter bunten Riesen Ich kann zaubern Weil Du für mich lachst.
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